
Dr. Thomas Scheuermann - 1. Vorsitzender der Sektion
Der 1. Vorsitzende stellt sich vor.
Liebe Mitglieder, auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 30.05.2007 haben mich die anwesenden Mitglieder ohne Gegenstimmen für die nächsten drei Jahre zum ersten Vorsitzenden der Sektion gewählt. Bis dahin hatte ich in unserer Sektion kein Amt übernommen. Nach der Mitgliederversammlung vom 29.04.2007 fühlte ich mich aber aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen angesprochen, als der Vorstand die Mitglieder zur Kandidatur bei der Vorstandswahl aufrief. Ich habe mich spontan dieser Wahl gestellt, weil ich überzeugt bin, daß unsere Sektion nach den anspruchsvollen und erfolgreich vollendeten Großprojekten Kletterzentrum und Zusammenschluss der drei Sektionen jetzt eine etwas ruhigere Zeit braucht, um sich zu konsolidieren.
Ich bin froh, daß die Mitgliederversammlung vom 30.05.2007 einen versöhnlichen Ausklang fand, indem die Leistung des zurückgetretenen Vorstands angemessen gewürdigt wurde und gleichzeitig die zahlreich vorliegenden Anträge betreffend diverse die Vorstandsarbeit betreff ende Themen zurückgenommen wurden. Damit haben die Mitglieder gezeigt, daß sie dem Vorstand vertrauen und weiterhin im positiven Sinn engagiert bleiben wollen. Auf unserer Vorstandssitzung am 12.06.2007 haben wir bereits über eine Reihe von anstehenden Fragen beraten. Es wird eine Weile dauern, bis uns allen so recht bewusst wird, dass unsere Sektion in eine neue Größenordnung hineingewachsen ist. Mit über 10.000 Mitgliedern sind wir jetzt eine der größten Sektionen des DAV und einer der größten Vereine im Hamburger Sportbund. Wir sind verantwortlich für Hamburgs größte Kletteranlage und verpflichtet, für die bestmögliche Sicherheit unserer Kletterer und eine vollständige Transparenz aller Abläufe und Sicherheitsvorkehrungen zu sorgen. Die Größe der Sektion und insbesondere auch die Kletteranlage erfordern nun auch einen - wenn auch kleinen - kaufmännischen Geschäftsbetrieb, der naturgemäß bestimmte Regeln mit sich bringt. Diese Regeln können im Einzelfall gewöhnungsbedürftig sein. Wenn sich daraus Meinungsverschiedenheiten entwickeln sollten, wollen wir im Gespräch mit den Beteiligten vernünftige Lösungen finden. Dazu wird manchmal auch etwas Zeit und Geduld erforderlich sein.
Bei all dem soll auch weiterhin das Vorrang haben, was uns wirklich verbindet: Die Liebe zur Natur, das Engagement für ihre Erhaltung, die Freude am Wandern, Bergsteigen, Klettern und all den anderen damit verbundenen Aktivitäten, die Freude an gemeinschaftlichen Unternehmungen, das Erlebnis von Kameradschaft und Freundschaft und nicht zuletzt das Bestreben, diese Werte auch an unsere Jugend weiterzugeben.
Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit, Ihre Anregungen und Ideen und hoffentlich auch gemeinsame Unternehmungen.
Ihr Thomas Scheuermann


